Als Studentin arbeitete sie als Sprechstundenhilfe in der Praxis von Dr. Schmitt und kam in Kontakt mit seiner Atemarbeit. Die erste Behandlung, die der Doktor ihr gab, berührte sie tief „ich hatte das Gefühl, jetzt bin ich geboren“. Nach dieser Initialzündung ließ der Atem sie nie mehr los.
Mit großer Dankbarkeit sprach sie immer wieder von ihrem „großen Lehrer“ Johannes Ludwig Schmitt, der den Grund legte, für ihre weitere, sehr persönliche, weiblichere Art mit dem Atem zu arbeiten.
Nach Herta Richters Tod im März 2013 entstand der Wunsch, ihr Anliegen fortzuführen, vor allem aber auch, ihre Arbeit und das Atemhaus in Ihrem Sinne lebendig zu halten.
Der Verein mietete seit Mai 2014 bis Dezember 2025 die Arbeitsräume von Herta Richter im ersten Stock. Sie wurden ansprechend umgestaltet, so dass hier vielfältige Angebote und Aktivitäten stattfinden konnten. Der Verein bot auch viele Jahre lang ein umfangreiches Programm an und vernietet die Räume für vielfältige andere Angebote.
Seit 1.1.2026 ist die Vermietung der Räume nicht mehr beim Verein, sondern beim Atemhaus Herta Richter.


